iOS App-Entwicklung leicht gemacht? Von wegen!

Der um die App-Branche vor einigen Jahren entbrannte Hype scheint vordergründig an den unumgänglichen Gesetzen des Marktes verebbt zu sein. Nur noch wenig neue Programme, dafür umso mehr neue Vorschriften. Wer für das IOS-System Apps entwickeln will, braucht in diesen Tagen eine dicke Haut und sehr viel Geduld. Dies musste auch der Programmierer Greg Gardner feststellen, als er seinen sehr beliebten Widget-Launcher auch auf der neuen IOS-8 Plattform anbieten wollte. Nachdem Prüfer seine App analysiert hatten, wurde das seit Jahren verfügbare Programm unter fadenscheinigen Umständen aus dem App-Store entfernt. Gardner’s Auslegung: Apple möchte an prominenten Beispielen klar verdeutlichen, was bei der App-Entwicklung erlaubt ist und was nicht. Das eine Erweiterung des Regelkatalogs vollkommen ausreichen würde, wird dabei vollkommen außer Acht gelassen.

Einheitsmode statt Innovation?

Die Erstellung eigener Apps ist heute so einfach wie noch nie. Selbst unerfahrene User können mit den richtigen Hilfestellungen professionelle Ergebnisse erzielen (Linksetzung), was erneut die Frage nach klaren Richtlinien aufwirft. Warum verschließt sich Apple manchen Neuerungen und setzt vornehmlich auf die direkte Konfrontation mit jahrelang erfolgreichen App-Designern? Aus den vielen Erklärungsansätzen seitens der Prüfer geht dies jedenfalls nicht hervor. Nur allzu häufig werden zur Rechtfertigung teils völlig banale Gründe angegeben. Mal passt eine Funktion nicht ins Schema, mal ist ein Button zu viel vorhanden. Reine Willkür? Wohl kaum.

Was ist noch erlaubt?

Auch bei Apple gibt es trotz allem Erfindergeist ein festes Regelwerk. Das Problem: Wirklich klare Vorgaben lassen sich daraus nicht ableiten. So bemängeln viele User die Eingrenzungen im Erweiterungssektor (Extensions), die beispielsweise Aufnahmefunktionen mit einschließt. Hinzu kommen neue ,,Mehrwertregeln“, welche sich explizit auf den Nutzen einer Applikation beziehen. Erfüllt eine App bestimmte Kriterien nicht ist es einem jeden App-Store Betreiber freigestellt, bestimmte Programme einfach aus dem Sortiment zu nehmen. Um solchen Horrorszenarien vorzubeugen, sollten Sie ein Experten-Team in Form einer professionelle App-Design-Agentur zu Rate ziehen. Denn um Ihren Nutzern dauerhaft guten Support zu bieten und sowohl funktionelle als auch optische Benutzeroberfläche konstant zu pflegen, bedarf es fachkundigen Kapazitäten.