Die Webdesign-Trends 2016 – Content: Top, Baukästen: Flop

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Das Webdesign-Jahr 2016 ist noch keine drei Monate alt, doch bereits jetzt werden erste Trends sichtbar verfolgt. Zentraler Ausgangspunkt soll in diesem Jahr der ansprechende Content sein. Ein Phänomen das auch 2015 Fachmagazine und Online-Foren prägte und dem sich scheinbar auch in diesem Jahr führende Agenturen verschrieben haben. Das Besondere am neuen Konzept: Der Entwurf einer Geschichte.

Immer mehr Websites setzten demnach auf interaktiven Content, bestehend aus Bildern mit erklärenden Anekdoten und dazugehörigen Videos. Das Ziel dieser Marketing-Strategie: Die Gewinnung neuer Kunden durch die kreative Darstellung der eigenen Leistungen. Sehenswürdigkeiten, wie die Berliner Siegessäule, könnten ihr Angebot mit dieser Methode effektiv bewerben und virtuelle Rundgänge per klug platzierter Fotos anpreisen.

Ein gutes Beispiel für den Scrolling-Trend, in Verbindung mit aussagekärftigem Content, ist die Website der Seattle Spaceneedle. Zweifellos ein echtes Kunstwerk.

Entgegen des aktuellen Content-Trends, erkennen viele User noch immer nicht, welches Potenzial sie mit Baukastensystemen verschwenden. Nachfolgend möchten wir die Vor- und Nachteile dieser Systeme einmal näher betrachten. Orientiert an einem praktischen Beispiel.

Flop der Woche: Das Baukastensystem

Das bloße Erstellen von Online-Shops oder schlichten Internetpräsenzen wird aktuell durch so genannte Baukastensystem beworben. Doch sehen wir hier wirklich die Zukunft des Internets? Zumindest für User mit einem nur sehr beschränkten Budget dürften die oberflächlichen Kategorien für den Anfang ausreichen.

Ein gutes Beispiel für diese Art von Internetpräsenz ist das Berliner Tonstudio ,,Kaputto Muzikk“, in welchem der Künstler Sergej ,,Kaputto“ seine Dienste als Tontechniker für Nachwuchskünstler im Rapbereich anbietet. Die Seite selbst bewirbt die wichtigsten Kategorien (Leistungen/Referenzen/Equidment) und überzeugt durch eine einfache Handhabung.

Die Nachteile der Baukastensysteme

Trotz allen Lobs für die einfache und übersichtliche Gestaltung der Website taugt ein Baukastensystem meist nur zur Erstellung kleinerer Webauftritte. Dies wird besonders deutlich, wenn es sich um ein aufwendigeres Shop-System handelt, dessen Produkte sich nur mit WordPress-PlugIns (WooCommerce) bewerben und vor allem kundenfreundlich vertreiben lassen.

Des weiteren erlaubt ein Baukastensystem keinerlei individuelle Ansätze. Wer eine aufwendige Website plant, die einen privaten Shop oder gar eine ganze Kette bewerben soll, dem sei angeraten eine professionelle Agentur mit der Verwirklichung des eigenen Konzeptes zu beauftragen. Eingeschränkt wird man von Baukästen demnach bereits bei der Generierung einer URL: Das obligatorische ,,jimdo“ ist immer ein Bestandteil.

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